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Grundlagen & Pathophysiologie

Die Epilepsie ist die häufigste chronische neurologische Erkrankung des Kindesalters und definiert als anhaltende Neigung des Gehirns, spontan wiederkehrende epileptische Anfälle zu generieren, verbunden mit den neurobiologischen, kognitiven, psychologischen und sozialen Konsequenzen dieser Neigung. Bei Kindern zeigt sich ein besonders breites Spektrum an Ätiologien, Syndromen und Verläufen – von hochgradig gutartigen, selbstlimitierenden Formen bis zu schwer therapierbaren epileptischen Enzephalopathien.

~0,5–1 %
Prävalenz der aktiven Epilepsie im Kindesalter
~50–60 %
Anteil fokaler Epilepsien an allen kindlichen Epilepsien
~50 %
Erstmanifestation vor dem 10. Lebensjahr (aller Epilepsien insgesamt)
~65–70 %
Anfallsfreiheit unter adäquater Erstlinientherapie erreichbar

Definition nach ILAE (2014)

Nach der aktuellen operationalen Definition der International League Against Epilepsy (ILAE) liegt eine Epilepsie vor, wenn mindestens einer der folgenden Punkte erfüllt ist: (1) mindestens zwei unprovozierte (oder reflektorische) Anfälle im Abstand von >24 Stunden; (2) ein unprovozierter Anfall und eine Rezidivwahrscheinlichkeit ähnlich dem allgemeinen Rezidivrisiko nach zwei unprovozierten Anfällen (mindestens ~60 % in den nächsten 10 Jahren), z. B. bei struktureller Läsion und epilepsietypischem EEG-Befund; (3) Diagnose eines Epilepsiesyndroms.

Neuronale Hypersynchronisation

Ein epileptischer Anfall entsteht durch exzessive, hypersynchrone elektrische Entladung kortikaler Neuronenverbände – bei fokalen Anfällen begrenzt auf ein umschriebenes Netzwerk, bei generalisierten Anfällen bilateral verteilte Netzwerke von Beginn an einbeziehend.

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Genetische Grundlagen

Zunehmend werden monogene Ursachen identifiziert (Ionenkanalgene wie SCN1A, SCN2A, KCNQ2; mTOR-Signalweg-Gene wie DEPDC5, TSC1/2); viele fokale Epilepsien sind jedoch multifaktoriell oder strukturell bedingt.

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Strukturelle Läsionen

Kortikale Fehlbildungen (fokale kortikale Dysplasie), Hippokampussklerose, perinatale Läsionen, Tumoren (v. a. DNET, Gangliogliom) oder Narbenareale nach Trauma/Infektion sind häufige Substrate fokaler Epilepsien.

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Epileptogenese

Der Prozess, durch den ein normales neuronales Netzwerk in ein anfallsgenerierendes Netzwerk umgewandelt wird – umfasst Veränderungen der Erregbarkeit, synaptische Reorganisation und Netzwerkplastizität, oft über Monate bis Jahre nach einer Erstschädigung.

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Altersabhängige Erregbarkeit

Das unreife kindliche Gehirn zeigt eine altersspezifisch erhöhte neuronale Erregbarkeit (u. a. unreife GABAerge Inhibition), was die besondere Häufigkeit und Vielfalt epileptischer Syndrome im Kindesalter mit erklärt.

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Netzwerkkonzept

Moderne Konzepte verstehen Epilepsie zunehmend als Netzwerkerkrankung, nicht als rein lokalisierte "Herdläsion" – auch fokale Epilepsien betreffen oft ausgedehnte, funktionell verbundene kortikale und subkortikale Netzwerke.

Wichtige Unterscheidung: Nicht jeder Anfall bedeutet Epilepsie – Gelegenheitsanfälle (z. B. Fieberkrampf, akute symptomatische Anfälle bei Hypoglykämie, Elektrolytstörung, ZNS-Infektion) sind provoziert und erfüllen die Epilepsie-Definition nicht, sofern keine anhaltende Anfallsbereitschaft vorliegt.

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Klinische Symptome

Die klinische Präsentation epileptischer Anfälle ist außerordentlich vielfältig und hängt maßgeblich vom Ursprungsort und der Ausbreitung der neuronalen Entladung ab. Die Unterscheidung zwischen fokalem und generalisiertem Anfallsbeginn ist der zentrale erste Klassifikationsschritt.

Fokale Anfälle – mit erhaltenem Bewusstsein

  • Motorisch: klonische Zuckungen, Versivbewegungen, tonische Haltungsänderung einer Körperseite
  • Sensorisch: Parästhesien, visuelle/auditive Halluzinationen
  • Autonom: epigastrisches Aufsteigegefühl, Übelkeit, Piloerektion
  • Kognitiv/emotional: Déjà-vu-Erlebnisse, plötzliche Angst, Derealisation

Fokale Anfälle – mit Bewusstseinsstörung

  • Bewusstseinstrübung mit Verhaltensarrest ("Innehalten")
  • Oroalimentäre Automatismen (Schmatzen, Schlucken)
  • Manuelle Automatismen (Nesteln, Zupfen)
  • Postiktale Verwirrtheit, Amnesie für das Ereignis

Generalisierte Anfälle

  • Absencen: kurze Bewusstseinspause ohne Sturz, oft mit Blinzeln
  • Myoklonisch: kurze, blitzartige Muskelzuckungen
  • Tonisch-klonisch: Sturz, tonische Versteifung gefolgt von rhythmischen Kloni
  • Atonisch: plötzlicher Tonusverlust mit Sturzgefahr ("Drop attack")

Fokal zu bilateral tonisch-klonisch (sekundäre Generalisierung)

  • Beginn mit fokalen Zeichen/Aura, dann Ausbreitung auf beide Hemisphären
  • Übergang in generalisierte tonisch-klonische Anfallsphase
  • Wichtiger Lokalisationshinweis: initiale fokale Phase kann Anfallsursprung anzeigen

Anamnestische Schlüsselfrage: Die genaue Fremdanamnese der allerersten Sekunden eines Anfalls (Aura, initiale Blickwendung, erste betroffene Körperregion) liefert oft den wichtigsten Hinweis auf die Anfallsursprungszone und ist diagnostisch wertvoller als die Beschreibung der späteren, generalisierten Anfallsphase.

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Klassifikation (ILAE 2017)

Die ILAE-Klassifikation strukturiert die Diagnostik in drei aufeinander aufbauenden Ebenen: Anfallstyp, Epilepsietyp und – wo möglich – Epilepsiesyndrom, ergänzt um Ätiologie und Komorbiditäten.

EbeneKategorienBeispiele
1. AnfallstypFokal / Generalisiert / Unbekannter BeginnFokal motorisch, fokal mit Bewusstseinsstörung, generalisiert tonisch-klonisch, Absence
2. EpilepsietypFokale Epilepsie / Generalisierte Epilepsie / Kombiniert fokal-generalisiert / UnbekanntLäsionelle fokale Epilepsie, genetisch generalisierte Epilepsie (z. B. Absence-Epilepsie)
3. EpilepsiesyndromElektroklinisch definierte Entität mit typischem Alter, EEG-Muster und VerlaufBECTS, West-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom, Absence-Epilepsie des Kindesalters

Ätiologische Gruppen (parallel auf allen Ebenen zu berücksichtigen)

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Genetisch

Bekannte oder vermutete genetische Ursache als direkte Krankheitsursache (z. B. SCN1A bei Dravet-Syndrom).

🩻

Strukturell

Kortikale Fehlbildung, Tumor, Hippokampussklerose, vaskuläre Malformation, perinatale Läsion.

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Metabolisch

Angeborene Stoffwechselerkrankungen mit epileptogenem Substrat (z. B. GLUT1-Defizit, mitochondriale Erkrankungen).

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Infektiös

Folgezustand nach ZNS-Infektion (Meningitis, Enzephalitis, kongenitale Infektionen).

🛡️

Immunvermittelt

Autoimmunenzephalitiden (z. B. Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis) als zugrundeliegende Ursache.

Unbekannt

Trotz umfassender Diagnostik keine Ätiologie identifizierbar – häufigste Kategorie bei gutartigen fokalen Epilepsien des Kindesalters (z. B. BECTS).

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Ätiologie fokaler Epilepsien im Kindesalter

Das Ätiologiespektrum fokaler Epilepsien im Kindesalter unterscheidet sich altersabhängig deutlich und reicht von hochgradig gutartigen, altersgebundenen Syndromen bis zu strukturell bedingten, potenziell chirurgisch behandelbaren Formen.

~20–25 %

Idiopathisch/genetisch fokal

Gutartige, altersgebundene Syndrome wie BECTS – vermutlich genetisch bedingte kortikale Übererregbarkeit ohne strukturelles Korrelat.

~20–30 %

Fokale kortikale Dysplasie

Häufigste strukturelle Ursache pharmakoresistenter fokaler Epilepsien im Kindesalter; wichtigstes Substrat für epilepsiechirurgische Eingriffe.

~10–15 %

Perinatale Läsionen

Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, periventrikuläre Leukomalazie, neonataler Schlaganfall als Substrat später auftretender fokaler Epilepsien.

~5–10 %

Niedriggradige Tumoren

DNET (dysembryoplastischer neuroepithelialer Tumor) und Gangliogliom sind die häufigsten epileptogenen Tumoren im Kindesalter, oft langjährig pharmakoresistent bis zur Diagnose.

~5 %

Neurokutane Syndrome

Tuberöse Sklerose (kortikale Tuber), Sturge-Weber-Syndrom (leptomeningeale Angiomatose) als strukturelle Grundlage fokaler Anfälle.

variabel

Postinfektiös/postinflammatorisch

Enzephalitis-Residuen, Rasmussen-Enzephalitis (seltene, progrediente unihemisphärische Entzündung) als Ursache therapierefraktärer fokaler Epilepsie.

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Diagnostik

Die Diagnostik der kindlichen Epilepsie folgt einem strukturierten Stufenplan mit dem Ziel, Anfallstyp, Epilepsiesyndrom und – soweit möglich – die zugrundeliegende Ätiologie zu identifizieren, da dies die Therapiewahl und Prognoseeinschätzung maßgeblich bestimmt.

  1. Detaillierte AnfallsanamneseSemiologie, Auslöser, Tageszeit, Dauer, postiktaler Zustand; wenn möglich Video-Dokumentation durch Eltern (Smartphone) als wertvolle diagnostische Hilfe
  2. Entwicklungs- und FamilienanamnesePerinatale Anamnese, psychomotorische Entwicklung, Familienanamnese für Epilepsie/neurologische Erkrankungen
  3. Neurologische UntersuchungFokal-neurologische Zeichen, Hautbefund (neurokutane Stigmata), Kopfumfang, Entwicklungsstand
  4. EEG (Standard- und Schlaf-EEG)Nachweis epilepsietypischer Potenziale (Spikes, Sharp waves), Herdlokalisation, Beurteilung der Grundaktivität; Video-EEG-Monitoring bei diagnostischer Unsicherheit oder präoperativer Abklärung
  5. Kraniale MRT nach EpilepsieprotokollHochauflösende Sequenzen zur Detektion fokaler kortikaler Dysplasien, Hippokampussklerose, Tumoren; bei jeder fokalen Epilepsie außer typischer BECTS/gutartiger Konstellation indiziert
  6. Metabolische & genetische DiagnostikGezielt bei Verdacht auf Stoffwechselerkrankung (u. a. Liquor-Glukose bei Verdacht auf GLUT1-Defizit) oder genetisches Epilepsiesyndrom (Multigen-Panel, ggf. Exom-Diagnostik)

Video-EEG-Monitoring: Bei diagnostischer Unsicherheit, Verdacht auf nicht-epileptische Ereignisse oder im Rahmen der prächirurgischen Epilepsiediagnostik ist die simultane Video-EEG-Aufzeichnung eines habituellen Anfalls der diagnostische Goldstandard zur exakten Anfallsklassifikation und Lokalisation.

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Differenzialdiagnose

Zahlreiche nicht-epileptische paroxysmale Ereignisse imitieren epileptische Anfälle im Kindesalter und sind eine der häufigsten Ursachen für Fehldiagnosen und unnötige antikonvulsive Behandlung.

DifferenzialdiagnoseUnterscheidungsmerkmaleAbklärung
Synkope / AffektkrampfSituativer Auslöser (Schmerz, Schreck, langes Stehen), kurze Bewusstlosigkeit, evtl. begleitende kurze Kloni (konvulsive Synkope)Ausführliche Fremdanamnese, ggf. Kipptischuntersuchung, EKG (Long-QT-Syndrom ausschließen)
Parasomnien (Pavor nocturnus, Schlafwandeln)Auftreten aus dem Tiefschlaf, Amnesie, keine EEG-Korrelate, altersabhängiges VerschwindenSchlafanamnese, ggf. Polysomnographie bei Unsicherheit
Tic-StörungenUnterdrückbarkeit, Vorgefühl ("premonitory urge"), keine BewusstseinsstörungKlinische Beobachtung, Video-Dokumentation
Psychogene nichtepileptische Anfälle (PNEA)Variable, oft asynchrone Motorik, geschlossene Augen während des Ereignisses, keine postiktale Verwirrtheit, häufiger bei älteren Kindern/JugendlichenVideo-EEG-Monitoring zur definitiven Abgrenzung
Gastroösophagealer Reflux (Sandifer-Syndrom)Tonische Haltungsänderungen im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme bei SäuglingenpH-Metrie, klinischer Zusammenhang mit Mahlzeiten
Selbststimulation / Masturbation (Kleinkindalter)Charakteristische rhythmische Beinüberkreuzung, Erröten, Unterbrechbarkeit durch Ablenkung, erhaltenes BewusstseinKlinische Beobachtung, Video-Dokumentation, Beruhigung der Eltern
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Therapie

Die medikamentöse Therapie fokaler Epilepsien im Kindesalter folgt dem Prinzip der syndrom- und ätiologiegerechten Auswahl des Antikonvulsivums, mit dem Ziel einer effektiven Monotherapie bei möglichst geringer Nebenwirkungslast.

Antikonvulsiva-Auswahl bei fokalen Epilepsien

SubstanzStellenwertBesonderheiten im Kindesalter
OxcarbazepinHäufige Erstlinientherapie fokaler EpilepsienGute Verträglichkeit, Zulassung ab Kleinkindalter
LevetiracetamBreit einsetzbare Erstlinien-/ZusatztherapieKaum Interaktionen, rasche Aufdosierung möglich, gelegentlich Verhaltensauffälligkeiten
LamotriginErstlinien- oder ZusatztherapieLangsame Aufdosierung erforderlich (Hautausschlagrisiko)
ValproatWirksam auch bei kombiniert fokal-generalisierten EpilepsienBei Mädchen/jungen Frauen wegen teratogenem Potenzial zurückhaltend eingesetzt
CarbamazepinKlassische Option bei fokalen EpilepsienKann bestimmte generalisierte Anfallsformen verschlechtern (Ausschluss vor Einsatz wichtig)

Pharmakoresistenz & erweiterte Optionen

Erstlinien-Monotherapiesyndromgerecht
Zweitlinie/Kombinationbei fehlender Kontrolle
Prächirurgische Diagnostikbei Pharmakoresistenz
Epilepsiechirurgie/weitere Optionenkurativ oder palliativ
  1. Stufe 1Erstlinien-Monotherapie

    Ziel: Anfallsfreiheit mit möglichst geringer Nebenwirkungslast. Elemente: Auswahl nach Anfallstyp/Epilepsiesyndrom, langsames Eindosieren, Zieldosis nach klinischem Ansprechen und Verträglichkeit, nicht primär nach Serumspiegel.

  2. Stufe 2Zweite Monotherapie / Kombinationstherapie

    Ziel: Anfallskontrolle bei unzureichendem Ansprechen der ersten Substanz. Elemente: Wechsel auf zweites Antikonvulsivum mit unterschiedlichem Wirkmechanismus, ggf. rationale Kombinationstherapie unter Berücksichtigung von Interaktionen.

  3. Stufe 3Prächirurgische Diagnostik bei Pharmakoresistenz

    Definition Pharmakoresistenz: Fehlende dauerhafte Anfallsfreiheit trotz adäquat dosierter Behandlung mit zwei verträglichen, geeignet gewählten Antikonvulsiva. Elemente: Video-EEG-Monitoring, hochauflösende MRT, ggf. PET/SPECT, neuropsychologische Testung zur Beurteilung der Operabilität eines fokalen Herdes.

  4. Stufe 4Epilepsiechirurgie & weitere Therapieoptionen

    Ziel: Anfallsfreiheit bei klar lokalisierbarem, resezierbarem epileptogenem Fokus (z. B. fokale kortikale Dysplasie, niedriggradiger Tumor). Weitere Optionen bei nicht-resektabler Situation: Ketogene Diät (insbesondere bei bestimmten Syndromen wirksam), Vagusnervstimulation, in ausgewählten Fällen responsive Neurostimulation.

Frühzeitige Zuweisung entscheidend: Bei Pharmakoresistenz sollte die Vorstellung an einem spezialisierten Epilepsiezentrum nicht verzögert werden – insbesondere bei strukturell bedingten fokalen Epilepsien (z. B. fokale kortikale Dysplasie) verbessert eine frühzeitige Epilepsiechirurgie nachweislich sowohl die Anfallskontrolle als auch die kognitive und psychosoziale Entwicklung.

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Experten & Zentren

Die Behandlung pharmakoresistenter oder syndromal komplexer kindlicher Epilepsien erfolgt an spezialisierten pädiatrischen Epilepsiezentren mit Anbindung an prächirurgische Diagnostik und Epilepsiechirurgie.

🇩🇪 Deutschland
Prof. Dr. Gerhard Kluger
Neuropädiatrie / Epileptologie
Schön Klinik Vogtareuth, Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche
VOGTAREUTH
Eines der größten pädiatrischen Epilepsiezentren Deutschlands; prächirurgische Diagnostik, Epilepsiesyndrome, ketogene Diät
Epilepsiezentrum KinderPrächirurgische Diagnostik
Prof. Dr. Angela Kaindl
Pädiatrische Neurologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
BERLIN
Fokale Epilepsien, genetische Epilepsiesyndrome, neurometabolische Diagnostik im Kindesalter
Genetische EpilepsienCharité Berlin
Prof. Dr. Thomas Bast
Neuropädiatrie / Epileptologie
Epilepsiezentrum Kork
KEHL-KORK
Pädiatrische Epilepsiechirurgie-Vorbereitung, Video-EEG-Monitoring, komplexe fokale Epilepsien
EpilepsiechirurgieVideo-EEG-Monitoring
🇦🇹 Österreich
Univ.-Prof. Dr. Martha Feucht
Pädiatrische Neurologie / Epileptologie
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien
WIEN
Österreichisches Referenzzentrum für kindliche Epilepsien inkl. prächirurgischer Diagnostik
ReferenzzentrumAKH Wien
🇨🇭 Schweiz
Prof. Dr. Alexandre Datta
Neuropädiatrie
Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
BASEL
Diagnostik und Therapie fokaler und syndromaler Epilepsien im Kindesalter
NeuropädiatrieUKBB
Universitäts-Kinderspital Zürich – Epilepsiezentrum
Prächirurgische Epilepsiediagnostik
Kinderspital Zürich
ZÜRICH
Video-EEG-Monitoring, MRT-Epilepsieprotokoll, pädiatrische Epilepsiechirurgie in Kooperation mit Neurochirurgie
Video-EEGEpilepsiechirurgie

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